Unabhängiges Nachschlagewerk zu Anatomie und Physiologie in einfachen Worten. Es ersetzt keine ärztliche Beratung, verkauft keine Eintrittskarten und steht in keiner Verbindung zur früheren Website unter dieser Domain.
Methoden
Methoden und Ansätze
Unser Wissen über den Körper wurde über Jahrhunderte gesammelt: von den ersten anatomischen Atlanten bis zu modernen Geräten, mit denen sich innere Organe ohne einen einzigen Schnitt betrachten lassen. Und manches über sich selbst kann jeder ganz ohne Technik herausfinden.
Jede neue Möglichkeit, ins Innere des Körpers zu blicken, hat die früheren nicht ersetzt, sondern ihnen eine weitere Perspektive hinzugefügt.
— Gedanke der Redaktion
So ist dieser Bereich aufgebaut: Wir erklären, worauf die Methoden beruhen und was sie im Allgemeinen zeigen. Wann ein bestimmter Mensch welche Untersuchung braucht, entscheidet allein die Ärztin oder der Arzt – deshalb finden Sie hier keine Anwendungsgebiete oder Gegenanzeigen.
Wie der Körper erforscht wird
Die klassische Anatomie ist aus genauer Beobachtung und sorgfältigen Zeichnungen hervorgegangen.
Die Sektion in der Wissenschaftsgeschichte
1543 veröffentlichte Andreas Vesalius sein Werk „Über den Bau des menschlichen Körpers“ (De humani corporis fabrica), das auf eigenen Sektionen beruhte. Er zeigte, dass Anatomie durch Beobachtung überprüft werden muss und nicht nur anhand alter Bücher.
Detaillierte Zeichnungen und Schemata dienten Ärzten jahrhundertelang als wichtigstes Lehrbuch. Auch heute helfen Atlanten, die Lage der Organe zu verstehen.
Dreidimensionale Modelle und konservierte Lehrpräparate machen den Aufbau des Körpers räumlich sichtbar. Der Umgang mit ihnen erfordert Respekt und klare Regeln.
Einfache Beobachtungen ersetzen keine Untersuchung, helfen aber, die eigenen gewohnten Werte besser zu kennen.
Puls
Den Puls finden Sie leicht am Handgelenk oder am Hals. In Ruhe liegt er bei Erwachsenen meist bei etwa 60–100 Schlägen pro Minute – das ist jedoch nur ein Richtwert.
Regelmäßiger Schlaf hilft dem Körper, sich zu erholen. Notizen darüber, wann Sie zu Bett gehen und wie Sie sich morgens fühlen, sind für das Arztgespräch nützlich.
Fragen zu Herz, Knochen, Gelenken und Haut, die Sie gut beim Arzttermin besprechen können.
Quellen
A. Vesalius, „Über den Bau des menschlichen Körpers“ (De humani corporis fabrica, 1543)
Lehrbücher der Anatomie und Physiologie des Menschen
Der Text gibt den allgemein anerkannten Wissensstand über den Aufbau des Körpers zum angegebenen Datum wieder. Die Wissenschaft vom Menschen präzisiert ständig Details – klären Sie daher alle Fragen zu Ihrem eigenen Befinden gemeinsam mit einer Ärztin oder einem Arzt und nicht anhand eines Nachschlagetextes.